Philosophie der Chinesischen Medizin

Die Chinesische Medizin betrachtet Lebewesen und deren Organismus als Abbild der Natur, in dem auch die selben Kräfte wirken.

Trockenheit

Sie wird durch einen Mangel an nährenden Säften, wie Blut, Gelenkschmiere, Hirnwasser oder Tränenflüssigkeit charakterisiert, mit Symptomen wie: Trockenheit von Haut, Schleimhaut, Fell und Augen, starren Gelenken, Verstopfung, Muskelschwund. Ältere Tiere sind häufig davon betroffen.

Wind

Wind im Körper beschreibt Zustände mit unwillkürlichen Bewegungen, wie Krämpfen oder Zuckungen, als würde entweder leichter Wind Laub zum Rascheln bringen, oder gar heftige Stürme ganze Äste abknicken und zu Lähmungserscheinungen führen (Schlaganfall, Epilepsie).

Hitze

Diese manifestiert sich in Form von Entzündungen (z.B. Mittelohr-, Gelenk-, Nebenhöhlen-, Bindehaut-, Lungen-, oder Blasenentzündung) roten, warmen Hautausschlägen, schnellem Puls, Hitzeempfindungen, viel Durst.

Trübe Nässe

Sie stellt eine Belastung für den Organismus dar und entsteht durch eine unzureichende Umwandlung von Nahrung und Flüssigkeiten. Dieses „Schmutzwasser“ zeigt sich dann in Form von Schleimen, eitrigen Entzündungen, nässenden Erkrankungen, Ödemen, Schwellungen, Steinen, Knoten, klebrigem Fell und möglicherweise intensivem Körpergeruch.

Kälte

Sie ist das Ergebnis von Energiemangel und entsteht, wenn das nützliche Feuer im Körper zu schwach brennt, oder trübe Nässe es behindert, mit Symptomen wie: Kraftlosigkeit, Frieren, oberflächlicher Atmung, Asthma, Krankheitsanfälligkeit und dünnen Stühlen, da der Verdauungsvorgang auf Energie angewiesen ist.


Analogien aus der Natur bilden einen Kernbereich der Chinesischen Medizin, wenn es darum geht den Charakter von Erkrankungen zu beschreiben.

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